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Côte d’Azur… Korsika…Ligurien…zurück zur Côte d’Azur oder „Warum mögen Liveaboards die Côte d’Azur nicht?“

Die erste Woche im August haben wir im Plage de la Badine – Hyeres Halbinsel geankert.

Nach einem schönen Abend im Strandrestaurant mit unseren Freunden, ging es am nächsten Tag auf die Poquerolles und dann weiter nach Antibes, VIllefranche, Baie de Fourmis (Beaulieu, Saint Jean Cap Ferrat), Menton.

In Menton hatten wir ein super Feuerwerk zum 15.08. – Ferragosto.

Weiter ins wilde Korsika – sehr schöne Bucht mit fantastischem Wasser und „rustikalem Ort“ mit Dinghi gut erreichbar.

Nach 2 Tagen ging es dann an die italienische Küste „Le Grazie“ und „Lerici“, nächstes Windfenster nach Imperia (Rade de Porto Maurizio). Hier hatten wir das erste Mal Gewitterstimmung und diesiges Wetter.

In schnellen Schritten ging es weiter: Baie de Fourmis (leider mit Gewitter an Land und starke Gewitterböen), Iles de Lerins, Fort Sainte Marguerite, Baie des Anges. Schnelle Schritte da „La Baume“ winterfest gemacht wird und das Cannes Yachting Festival bald startet. 

 

Und nun zur Frage: Warum mögen Liveabords die Côte d’Azur nicht?

Viele unserer Bekannten aus den Wintermarinas segeln nicht an der Côte d’Azur. Es ist immer schwierig hier die richtigen Argumente für die Côte d'Azur zu finden, hier ein paar Argumente der Liveabords: zu viele Franzosen (das sagen historisch bedingt die „Engländer“), zu starker Wind u.a. Mistral, Tramontane, zu viele Reiche mit ihren Superyachten, zu teuer, zu viel Schickimicki.

Meine Argumente: es gibt viele traumhafte Buchten und Orte, den besten Rosé der Welt, den besten Käse der Welt, eine große Vielfalt an Essen (sicher teurer als in der kleinen griechischen Taverne), oft glasklares Wasser und schöne transparente Sandböden, eine vielseitige Landschaft und auch manche Luxusyachten sind schön anzuschauen. Im Juli, August ist es natürlich voll, seid den 2 Coronasommern voller als vorher…die Franzosen machen in ihrem Land Urlaub, selten sieht man Boote mit ausländischer Flagge. Fazit: Wir mögen die Côte d'Azur!

Halbinsel von Hyres und Poquerolles

Plage de la Badine
...gewaltiger Sonnenuntergang
Im Strandrestaurant...
...Blick vom Strandrestaurant
Imptessionen von den Poquerolles...
...
...
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Antibes, Cap Ferrat (Villefranche, Beaulieu-sur-Mer, Saint Jean Cap Ferrat) , Menton

Antibes, am Markt...
...die Sonne spiegelt sich in einer Luxusyacht...
Villefranche...
...
Die Rue Obscure in Villefranche...
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In der Bucht von Cap Ferrat
Beaulieu-sur-Mer
Menton am Abend
Menton am Morgen
Ferragosto in Menton...
...super Feuerwerk auf dem Wasser

Die Haupturlaubszeit der Südländer (Griechen, Spanier, Franzosen, Italiener) liegt um Ferragosto, den 15. August.

Hier eine nette Beschreibung zu Ferragosto…zitiert vom Eigner der Segelyacht Arte (kann man auf seiner Facebookseite nachlesen)…und ich zitiere hoffentlich richtig….falls ich dann doch mal Bundeskanzlerin werden will:

„Buon Ferragosto. Der Gruß des heutigen Tages. Ferragosto war für mich 68 Jahre lang (Eigner der SY Arte Anmerkung von SY Petite Jolie) Maria Himmelfahrt. Seit gestern weiß ich mehr. Angefangen hat das ganze 29 v. CHr. Kaiser Augustus hat Zoff mit Kleopatra und deren Lover Markus Antonius, seinem Exkumpel aus dem Triumvirat. Klar ging’s um die Braut, aber auch ein bisschen  um Ägypten und das oströmische Reich. Also gab‘s in Actium im Ambrakischem Golf (heute beliebtes Segelrevier von Griechenland) was auf die Mütze. Also nicht nur unter den Dreien: 200000 Söldner, und ein paa hundert Schiffe waren auch noch dabei. Egal: Augustus gewann und verordnete 3 Tage Feiern – 13./14./15. August.

Dann kam die Christianisierung und Ferragosto wurde ein katholisches Fest.

Bis die Nazis kamen: Mussolini verteilte großzügig Zugfahrten an Arme, in die Berge und ans Meer.

Seither ist Ferragosto das wichtigste Familienfest. Ganz Italien macht in dieser Zeit Urlaub. Niemand arbeitet. Keine Fabrik läuft. Hier in Marzameni gibt es – trotz der aufgerufenen Phantasiepreise – nicht ein freies Hotelbett. Und gestern gab‘s in den geschätzt hundert Restaurants nicht ein freien Tisch. Buon Ferragosto.“

Soweit die Erfahrung der Segelyacht Arte, dem können wir nur zustimmen. 

 

Kurzer Abstecher ins „wilde Korsika“

Cap Corse
Baie de Tamarone
Petanque...
...oder Tischfußball
Pizza am Hafen
...die Strandbar

Auf geht’s nach Ligurien – „altes nobles Italien“

Blinder Passagier
Ankunft in Le Grazie
Die Burg bei Lerici...
Wochenende...alles voller kleiner Motorboote
Der Ort Lerici...
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Abends zur Pizza...

Und wieder Cote d‘Azur...

Iles des Lerins
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Leckere Pizza vom Pizzakatamaran
...wir haben aber "selber" abgeholt...
Fort Sainte Marguerite
Baie des Anges...interessante Architektur
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